Vom 10. bis 13. September 2026 bringt die Ausstellung „Soft Commons“ textile Installationen, Materialexperimente und Performances auf den Forschungscampus Dahlem in Berlin. Sie richtet sich an ein allgemeines Publikum und läuft zeitgleich mit der Berlin Art Week. Ein Eintrittspreis wurde bislang nicht angegeben.
Wer zeitgenössische Textilkunst, künstlerische Forschung oder gemeinschaftlich angelegte Kunstformen kennenlernen möchte, findet hier eine Ausstellung mit Begleitprogramm. Für den regulären Besuch nennt die Ankündigung keine Buchungspflicht. Lediglich für das Finissage-Dinner am letzten Ausstellungstag ist eine Anmeldung erforderlich.
Textile Arbeiten zwischen Forschung und sozialer Praxis
Im Mittelpunkt steht die Frage: Wann wird Material zu Beziehung? Die beteiligten Künstlerinnen behandeln Textilien nicht allein als gestaltete Gegenstände, sondern als soziale Infrastrukturen, die Wissen, Fürsorge und gemeinsames Handeln ermöglichen können.

Installationen, Archive, Interventionen, Materialexperimente und Performances untersuchen, wie textile Materialien Beziehungen stiften, Gemeinschaft fördern und öffentliche Räume aktivieren. Dieses gemeinsame Hervorbringen wird in der Ausstellung unter dem Begriff „Commoning“ zusammengeführt. Gemeint ist eine textile Praxis, bei der nicht nur das fertige Werk zählt, sondern auch das gemeinsame Erarbeiten von Wissen und Handlungsmöglichkeiten.
Die Positionen bewegen sich zwischen Materialexperiment, künstlerischer Forschung und sozialer Praxis. Beteiligt sind Sophia Engel, Victoria Fechtner, Gahner Holm, Marina Luding, Rosalie Ponn, Larissa Schieberl, Sonja Schön, Davida Skarp, Dalma Stift, Cylène Stock, Dana Westerhoff, Mara Wild und Kaho Yabiku.

Kuratiert wird „Soft Commons“ von Essi Johanna Glomb und Katrin Steiger. Die Sonderausstellung entsteht auf dem Forschungscampus Dahlem der Staatlichen Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Fachgebiet Textil- und Materialdesign der weißensee kunsthochschule berlin. Sie gehört außerdem zum Festival „CURRENTS. Design in Berlin“ und zum Jubiläumsprogramm „80 Years“ der Kunsthochschule.
Führungen, Performances und Finissage
Performances der beteiligten Künstlerinnen begleiten die gesamte Laufzeit. Kuratorische Führungen sind am Freitag und Samstag jeweils um 16 Uhr sowie am Sonntag um 14 Uhr vorgesehen. Damit bietet das Wochenende mehrere Gelegenheiten, die Arbeiten im Zusammenhang ihrer kuratorischen Fragestellung kennenzulernen.

Den Abschluss bildet am Sonntag, 13. September, von 17 bis 19 Uhr die Finissage „What’s the Matter…? Experiencing Taste Through a Collective Performance“. Die gustatorische Performance verbindet Aromen, Texturen und Erinnerungen in einem gemeinsamen Dinner mit Künstlerinnen und Kuratorinnen.
Anmeldung und noch offene Besuchsdetails
Für das performative Finissage-Dinner ist eine Anmeldung per E-Mail an essi.glomb@kh-berlin.de erforderlich. Für den übrigen Ausstellungsbesuch nennt die Quelle keine Buchungspflicht. Angaben zu Eintrittspreisen, genauen Öffnungszeiten, Barrierefreiheit und Anreise liegen nicht vor. Besucherinnen und Besucher sollten diese Punkte vor dem Weg nach Dahlem auf der Ausstellungsseite der Staatlichen Museen zu Berlin prüfen.
Quelle: Staatliche Museen zu Berlin – Aktuelle Ausstellungen
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Quellenprüfung Quellennachweis
Termin, Veranstaltungsort und Begleitprogramm wurden mit den veröffentlichten Angaben der Staatlichen Museen zu Berlin abgeglichen.
- Ausstellungszeitraum vom 10. bis 13. September 2026 bestätigt
- Forschungscampus Dahlem als Veranstaltungsort bestätigt
- Zeiten der kuratorischen Führungen und der Finissage abgeglichen
- Anmeldepflicht ausschließlich für das Finissage-Dinner ausgewiesen
- Quelle
- Staatliche Museen zu Berlin – Aktuelle Ausstellungen
- Umfang
- Berlin
- Aktualisiert
- 2026-09-10 10:07
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