2026-10-29 Aktuelle Nachrichten aus Deutschland und der Welt.
Ein malerisches Dorf mit Steinhäusern eingebettet in eine herbstliche Hügellandschaft am Reformationstag.

Reformationstag 2026: Wo der 31. Oktober ein Feiertag ist

Am Samstag, 31. Oktober 2026, ist der Reformationstag in neun Bundesländern gesetzlicher Feiertag: Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Für den Alltag heißt das: Der Samstag ist dort ein Feiertag, doch Schulen und viele Büros sind ohnehin geschlossen; bei Geschäften und Beschäftigten im Wochenenddienst kommt es auf die geltenden Regeln und den konkreten Betrieb an.

In diesen neun Bundesländern ist der 31. Oktober Feiertag

Bundesland Gesetzlicher Feiertag am 31. Oktober 2026?
Baden-Württemberg Nein
Bayern Nein
Berlin Nein
Brandenburg Ja
Bremen Ja
Hamburg Ja
Hessen Nein
Mecklenburg-Vorpommern Ja
Niedersachsen Ja
Nordrhein-Westfalen Nein
Rheinland-Pfalz Nein
Saarland Nein
Sachsen Ja
Sachsen-Anhalt Ja
Schleswig-Holstein Ja
Thüringen Ja

Der Feiertagsstatus richtet sich nach dem Bundesland, in dem man sich aufhält. Die Übersicht sagt nicht, ob ein bestimmter Laden geöffnet ist oder eine Veranstaltung stattfindet. Dafür sind die Angaben des Geschäfts, der Kommune oder des Veranstalters maßgeblich.

Was der Samstag für Arbeit, Schule und Einkauf bedeutet

Der Reformationstag fällt 2026 auf einen Samstag. Viele Schulen und Büros haben am Wochenende ohnehin geschlossen. Der Feiertag schafft daher nicht automatisch einen zusätzlichen freien Werktag. Für Beschäftigte, die samstags arbeiten, gelten die einschlägigen arbeits- und tarifvertraglichen Regelungen sowie betriebliche Vereinbarungen; die konkrete Behandlung kann je nach Arbeitsverhältnis unterschiedlich sein.

Auch beim Einkauf ist eine pauschale Antwort nicht möglich. Feiertagsrecht und Ladenöffnungszeiten unterscheiden sich regional, und es kann Ausnahmen geben. Wer am 31. Oktober einkaufen möchte, sollte die Öffnungszeiten des konkreten Geschäfts prüfen. Das gilt besonders für Orte, an denen zusätzlich Veranstaltungen oder besondere Besucherströme den Betrieb beeinflussen könnten.

Für Fahrten empfiehlt sich ein Blick in die Fahrplanauskunft des jeweiligen Verkehrsverbunds. Ob Busse und Bahnen nach Samstags-, Feiertags- oder einem besonderen Veranstaltungsfahrplan verkehren, hängt vom Angebot vor Ort ab. Ohne bestätigte lokale Angaben lässt sich daraus keine bundesweite Regel ableiten.

Warum Martin Luther mit dem Datum verbunden ist

Der Reformationstag erinnert an den Beginn der Reformation im 16. Jahrhundert. Martin Luther veröffentlichte 1517 seine Kritik an kirchlichen Praktiken; traditionell wird der 31. Oktober mit dem Anschlag seiner 95 Thesen an der Schlosskirche in Wittenberg verbunden. Die historische Überlieferung und die Bedeutung dieses Ereignisses werden in Darstellungen zur Reformationsgeschichte erläutert, etwa bei der Bundeszentrale für politische Bildung.

Die Reformation führte zu tiefgreifenden Veränderungen im Christentum und prägte auch Politik, Bildung und Kultur im deutschsprachigen Raum. Der Feiertag ist dabei nicht in ganz Deutschland einheitlich geregelt: Seine heutige Geltung unterscheidet sich von Land zu Land. Daher erinnert derselbe historische Anlass regional an einem arbeitsfreien Tag und andernorts an einem gewöhnlichen Samstag.

Wo sich lokale Änderungen für den 31. Oktober prüfen lassen

Wer den Samstag planen möchte, sollte drei konkrete Informationen abgleichen:

  • Geschäfte: aktuelle Öffnungszeiten direkt beim Geschäft oder in dessen offizieller Filialauskunft.
  • Verkehr: Fahrplanauskunft des örtlichen Verkehrsverbunds oder des jeweiligen Bahnunternehmens.
  • Veranstaltungen: Kalender der Stadt, Gemeinde oder des Veranstalters.

Diese Angaben können sich bis zum Termin ändern. Besonders für Veranstaltungen und Sonderfahrpläne sind deshalb die später veröffentlichten lokalen Hinweise entscheidend. Der nächste hilfreiche Prüfpunkt ist die konkrete Stadt oder Gemeinde, in der man den Reformationstag verbringen möchte.

Quelle: Deutsche Bundesbank

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