Mit dem Start des Schuljahres 2026/2027 hat die Grundschule der Leonardo da Vinci Schule ihr neues Gebäude an der Franz-Marc-Straße bezogen. Für die Kinder bedeutet der Umzug mehr Raum für unterschiedliche Lernformen und eine engere Verbindung von Unterricht und Ganztagsbetreuung. Grundschule und Gesamtschule sind nun auf einem gemeinsamen Campus untergebracht.
Oberbürgermeister Dennis Weilmann besichtigte die neuen Räume am Donnerstag, 27. August, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Stadt, Politik und Schule. Der Neubau soll den Schulalltag nicht nur durch zusätzliche Fläche erweitern, sondern auch besser an das pädagogische Konzept der Schule anpassen.
Sechs Lernbereiche auf zwei Etagen
Auf rund 2.500 Quadratmetern bietet das Gebäude sechs Lernbereiche mit Unterrichtsräumen und zusätzlichen Flächen für kleinere Gruppen. Je nach Aufgabe können die Kinder allein, im Team oder gemeinsam mit der Klasse arbeiten. Flexible Möbel und unterschiedlich nutzbare Räume geben Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern mehr Möglichkeiten, den Unterricht an die jeweilige Situation anzupassen.
Neben den Unterrichtsräumen gibt es Ruhebereiche, ein Selbstlernzentrum und eine Aula. Auch die Dachterrassen können für den Unterricht genutzt werden. Viele Flächen stehen sowohl der Grundschule als auch dem Ganztag zur Verfügung. Dadurch lassen sich Lern- und Betreuungsphasen räumlich enger miteinander verbinden.

Für Familien liegt die wichtigste Veränderung damit im Zusammenspiel von Schule und Ganztag: Beide Bereiche greifen stärker auf gemeinsam nutzbare Räume zurück und können verschiedene Angebote innerhalb desselben Gebäudes organisieren. Der Neubau betrifft vor allem die Grundschulkinder, schafft aber zugleich gemeinsame Strukturen für den gesamten Leonardo da Vinci Campus.
Mehr Möglichkeiten für Ruhe, Gruppenarbeit und Förderung
Die Raumaufteilung orientiert sich am Lernkonzept der Schule. Nicht jedes Kind benötigt für eine Aufgabe dieselbe Umgebung: Während manche Schülerinnen und Schüler Ruhe brauchen, profitieren andere vom Austausch in einer Gruppe. Die neuen Bereiche sollen beides ermöglichen und damit individuelle Förderung sowie selbstständiges Lernen unterstützen.
„Kinder lernen unterschiedlich. Manche brauchen für eine Aufgabe Ruhe, andere profitieren vom Austausch in der Gruppe“, erklärt Christoph Andacht, Leiter des Geschäftsbereichs Schule. Die Schule erhält dadurch mehr Spielraum, Unterricht und Betreuung je nach Bedarf zu gestalten.

Barrierefrei und energieeffizient geplant
Bei der Planung wurden neben den pädagogischen Anforderungen auch Zugänglichkeit und Energieverbrauch berücksichtigt. Der Neubau ist barrierefrei gestaltet und verfügt unter anderem über einen Aufzug sowie ein taktiles Leitsystem. Auf dem Gebäude ist eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 99 Kilowatt-Peak installiert. Außerdem erfüllt der Neubau den Effizienzhaus-55-Standard.
Die Bauarbeiten hatten im August 2024 begonnen. Zum Schuljahresbeginn 2026/2027 konnte die Grundschule einziehen. Vollständig abgeschlossen ist das Campusprojekt jedoch noch nicht: Die Arbeiten an den Außenanlagen laufen weiter und sollen zum Schuljahr 2027/2028 beendet sein. Diese Arbeiten sind damit der nächste bestätigte Schritt auf dem Weg zum fertiggestellten Campus.
Quelle: City of Wolfsburg Newsroom, 27. August 2026.
Quelle: City of Wolfsburg Newsroom
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Die Angaben zu Gebäude, Ausstattung, Zeitplan und beteiligten Personen wurden mit der Mitteilung des Wolfsburger Newsrooms abgeglichen.
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- Quelle
- City of Wolfsburg Newsroom
- Umfang
- Wolfsburg
- Aktualisiert
- 2026-09-21 07:31
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