Neun Frauen und Männer, begleitet in ihrem Alltag: Die Ausstellung „Was bleibt. Arm im Alter“ zeigt, was ein Leben mit begrenzten finanziellen Mitteln im höheren Alter bedeuten kann. Zu sehen ist das fotografische Langzeitprojekt noch bis zum 28. August 2026 in der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung, Heinrich-Mann-Allee 107, Haus 17, in Potsdam. Der Eintritt ist kostenfrei.
Die Schau richtet sich an Menschen, die sich für Fotografie, soziale Lebenswirklichkeiten und gesellschaftliche Teilhabe interessieren. Sie verbindet eine statistische Einordnung zur Einkommensarmut in Brandenburg mit persönlichen Einblicken und macht damit sichtbar, wie sich finanzielle Grenzen im Alltag einzelner Menschen auswirken.
Neun Lebensgeschichten statt abstrakter Zahlen
Die Fotografinnen Astis Krause, Stephanie Neumann und Julia Otto begleiten für das Langzeitprojekt neun Frauen und Männer aus Brandenburg und darüber hinaus. Im Mittelpunkt stehen deren Alltag und die Frage, wie sich das Leben im Alter mit begrenzten finanziellen Mitteln gestaltet.
Ausgangspunkt sind Erwartungen, die viele Menschen mit dem Älterwerden verbinden: ein Leben im Kreis der Familie, ein eigener Garten oder Reisen. Die Ausstellung stellt diesen Vorstellungen die Lebenswirklichkeit der porträtierten Personen gegenüber. Dadurch bleibt das Thema nicht bei einer allgemeinen Beschreibung von Armut stehen, sondern wird anhand konkreter Biografien und Alltagssituationen betrachtet.
Wer die Ausstellung besucht, erhält somit keine ausschließlich zahlenbasierte Darstellung. Die fotografische Dokumentation rückt vielmehr neun Menschen und ihre unterschiedlichen Lebensumstände in den Vordergrund. Das Format eignet sich deshalb auch für Besucherinnen und Besucher, die sich dem Thema Altersarmut über persönliche Geschichten und fotografische Beobachtungen nähern möchten.

Was Einkommensarmut für gesellschaftliche Teilhabe bedeutet
Nach Angaben des Veranstaltungskalenders der Landeshauptstadt Potsdam ist in Brandenburg jede achte Person im Rentenalter von Einkommensarmut bedroht. Die Ausstellung ordnet Armut dabei nicht nur als wirtschaftlichen Mangel ein. Begrenzte Mittel können ebenso dazu führen, dass Menschen vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden.
Diese Verbindung von finanzieller Lage und Teilhabe bildet den gesellschaftlichen Rahmen des Langzeitprojekts. Die Bilder der drei Fotografinnen übersetzen die abstrakte Angabe zur Einkommensarmut in individuelle Lebensgeschichten, ohne das Thema auf eine einzelne Zahl zu reduzieren.
Zeitraum, Adresse und Hinweise für den Besuch
„Was bleibt. Arm im Alter“ läuft seit dem 15. Oktober 2025 und endet am 28. August 2026. Veranstalterin und Ausstellungsort ist die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung.
| Besuchsinformation | Angabe |
|---|---|
| Ort | Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung |
| Adresse | Heinrich-Mann-Allee 107, Haus 17, 14473 Potsdam |
| Laufzeit | bis 28. August 2026 |
| Eintritt | kostenfrei |
Der Veranstaltungskalender nennt keine Besuchszeiten und macht keine Angaben dazu, ob eine Anmeldung erforderlich ist. Auch Hinweise zur Anreise oder Barrierefreiheit sind dort nicht aufgeführt. Wer diese Informationen vor dem Besuch benötigt, kann sich unter info@blzpb.brandenburg.de direkt an die Landeszentrale wenden. Als Quelle für die Veranstaltungsangaben dient der Veranstaltungskalender der Landeshauptstadt Potsdam.
Quelle: Landeshauptstadt Potsdam Veranstaltungskalender
Kontext und Aktionen Über diesen Artikel
Quellenprüfung Quellennachweis
Zeitraum, Ausstellungsort, Eintritt und Projektbeschreibung wurden mit dem Veranstaltungskalender der Landeshauptstadt Potsdam abgeglichen.
- Ausstellungszeitraum vom 15. Oktober 2025 bis 28. August 2026 geprüft
- Veranstaltungsort und Anschrift übernommen
- Kostenfreien Eintritt bestätigt
- Namen der drei Fotografinnen und Zahl der porträtierten Personen abgeglichen
- Quelle
- Landeshauptstadt Potsdam Veranstaltungskalender
- Umfang
- Potsdam
- Aktualisiert
- 2026-08-18 14:52
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